Baby-(Erst-)Ausstattung — ein kleiner „Baby-Shop“ über all das, was man (nicht) braucht

Auch hier gilt wieder, dass das unbezahlte Werbung ist, da ich auf Marken verweise. All die Dinge, die wir haben, haben wir entweder von unserem eigenen Geld bezahlt oder von Freunden und der Familie geschenkt bekommen. Ich verlinke hier einiges, was ich für gut empfinde.

Guten Tag allerseits,

dieser Post soll ein kleiner Guide zur Baby-Ausstattung sein. Es gibt so viele Listen im Internet über all das, was man angeblich braucht. Im Grunde genommen braucht ein Kind nur sehr wenig. Auch wir hatten am Anfang gar nicht so viel und haben auch nur die Hälfte davon gebraucht. Da unser Sohn nun fast 5 Monate alt ist, hat sich noch mehr angesammelt.

Kleidung

  • Sinnvoll finde ich 6-8 Bodys, die je nach Jahreszeit kurze oder lange Ärmel haben und aus Baumwolle oder Wolle-Seide sind. Ich persönlich liebe Wolle-Seide. Qualitativ finde ich ja tatsächlich die von DM ganz gut. Einige davon sind auch GOTS-zertifiziert. Wenn das Kind, das Köpfchen noch nicht halten kann, empfehle ich Wickelbodys, wenn es etwas größer ist, auch Schlüpfbodys. Da unser Sohn seinen Kopf sehr früh halten konnte, hatte sich dieses Thema sehr schnell erledigt.
  • Dann finde ich noch ca. 3 Strampler oder 3 Höschen und 3 Oberteile dazu sinnvoll, ebenso wie 3 Paar Söckchen. Auch hier gilt, je nach Jahreszeit Baumwolle oder Wolle bzw. Wolle-Seide. Unser Oktoberkind hat viel Woll-Seide. Die Strampler von iobio finde ich beispielsweise besonders schön. https://popolini.com/iobio/de/basic/bekleidung/strampler/strampler-mit-falte-2/
  • Unser Sohn besitzt außerdem noch ein paar Strickjacken aus Baumwolle und Wolle. Hier empfehle ich Disana: https://www.avocadostore.de/products/133988-baby-melange-jacke-disana
  • Für die kalten Tage empfehle ich außerdem Overalls, beispielsweise aus Wollwalk. Auch hier finde ich die von Disana sehr gut geeignet. https://www.avocadostore.de/products/135137-baby-walk-overall-disana
  • Außerdem sind für draußen Mützchen sehr wichtig. Auch hier kann man nach der Jahreszeit gehen, für Sommerkinder ein Sonnenhut, für Winterkinder ein Strickmützchen aus Wolle.

Grundsätzlich achten wir bei der Kleidung darauf, dass sie bequem ist und farblich eher „geschlechtsneutral“. Außerdem sollte sie möglichst aus Naturmaterialien sein.

Schlafen

Wickeln und Pflege

  • Wir haben eine Wickelauflage für eine Kommode, in der zuvor meine Kleidung lag. Grundsätzlich benötigt man aber nicht unbedingt eine. Ein Handtuch tut es auch. Außerdem wickeln wir unseren Sohn, seit dem er sich in alle Richtungen dreht, am liebsten auf dem Boden.
  • Wir wickeln tagsüber mit Stoffwindeln, nachts und manchmal auch unterwegs mit Wegwerfwindeln. Die Haut unseres Sohnes ist zum Glück recht unkompliziert. Einige Kinder vertragen allerdings nicht alle Sorten an Wegwerfwindeln. Stoffwindeln nutzen wir die von Petit Lulu https://www.amazon.de/Petit-Lulu-%C3%9Cberhose-Stoffwindeln-Druckkn%C3%B6pfe/dp/B07L3NV9BS/ref=sr_1_23?s=baby&ie=UTF8&qid=1552571700&sr=1-23&keywords=petit+lulu. Dieses Set gab es im Babyladen unseres Vertrauens. Ich empfehle ein Windelsystem zu nutzen und dabei zu bleiben.
  • Gewaschen wird unser Sohn mit Wasser und ein paar Tröpfchen Mandelöl. Wenn wir ihn baden gebe ich gerne ein paar Tröpfchen Muttermilch ins Wasser. Für unterwegs finde ich aber Feuchttücher tatsächlich recht praktisch.
  • Eine Badewanne braucht man nicht unbedingt, aber ich muss gestehen, dass ich einen Badeeimer sehr schön finde. Unsere Hebamme hat uns ihren geliehen. Sie selbst dachte sich als diese auf den Markt kamen „Welch neumodischer Kack!“ Mittlerweile hat sie aber gemerkt, dass die Babys diese Enge im Eimer lieben, da sie es an ihre Pränatalzeit erinnert. Manche können es ganz gut fühlen, welche Temperatur das Wasser hat, ich kann das nicht so gut und empfehle deshalb ein Badethermometer.
  • Zusätzlich dazu haben wir noch eine Haarbürste und eine abgerundete Nagelschere.

 

Zum Thema Essen kann ich nicht viel sagen. Unser Sohn wird voll gestillt, ich habe nie abgepumpt, obwohl ich mir irgendwann einmal eine Handpumpe gekauft habe. Das Abpumpen hat nicht funktioniert. Dazu besitzen wir zwei Fläschchen, die wir noch nie ausprobiert haben. Auch haben wir keinen Sterilisator. Wenn ihr Stillen wollt, würde ich vor der Entbindung nichts besorgen und erst, wenn das Stillen gar nicht klappen will, eine Ausrüstung besorgen. Auf jeden Fall empfehle eine Hebamme und/oder eine spezielle Still- und Lactationsberaterin, an die man sich wenden kann. Ich nutze auch keine Still-BHs und keine Stilleinlagen, auch wenn ich die am Anfang hätte gebrauchen können. Was allerdings noch ganz nett ist: Ein Hochstuhl mit Babyeinsatz, damit das Kleine mit am Tisch sitzen kann. Stokke und Nomi sind da ganz schick, aber es gibt auch günstigere Alternative. Stühlchen, die „mitwachsen“ finde ich nur recht sinnvoll.

Unterwegs

Spielen

  • Eine Krabbeldecke ist etwas wunderbares. Diese darf gerne bunt sein. Unser Sohn hat eine mit Schäfchen und Blümchen von seiner Tante genäht bekommen und er betrachtet sie sich gerne.
  • Gegen später finde ich auch ein paar Rasseln und einen Spielebogen ganz schön. Wir haben diesen von Haba und der Kleine liebt ihn sehr https://www.amazon.de/Haba-7302-Spieltrainer-Farbenspa%C3%9F/dp/B009SL20C8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1552573436&sr=8-1&keywords=haba+spieltrainer. Wichtig finde ich bei dem Spielebogen, dass die Elemente zum Anhängen austauschbar sind. Grundsätzlich sollten die Spielsachen aus Holz oder Stoff sein und weniger aus Plastik. Ich bin allerdings noch gespannt, was sich bei uns durch Geschenke ansammelt. Ob wir ihm davon alles geben, ist eine andere Geschichte.

 

Das Wichtigste für die Eltern sind immer noch Menschen, die sie unterstützen. Vor allem im Wochenbett finde ich es wichtig, dass jemand kommt und etwas zu essen vorbeibringt oder im Haushalt unter die Arme greift, sodass die Eltern sich intensiver um das Kleine kümmern können. Scheut euch nicht davor nachzufragen und euch Hilfe zu suchen.

Für das Baby sind die Eltern die Wichtigsten Menschen und das Elementarste, das es braucht. Zuwendung und Liebe sind hier das Zauberwort. Und das ist viel wichtiger als der schickste Kinderwagen.

Passt auf euch auf und niemand ist perfekt. Ihr seid die besten Eltern für euer Kind und es gibt kein Patentrezept im Umgang mit solch einem kleinen Wunder.

 

Werbeanzeigen

Mein Hochzeitskleid

Ich glaube, ich muss das Ganze als Werbung kenntlich machen, da ich Marken nennen werde. Allerdings verdiene ich damit kein Geld und habe mir alles selbst gekauft.

So, nun kann es losgehen. Alles in allem war unsere Hochzeit nicht so, wie wir sie wollten. Womit ich aber relativ zufrieden war, ist die Kleidung, die ich trug. Wir haben sehr klein geheiratet und an dem Tag auch nichts Besonderes gemacht. Nicht einmal professionelle Fotos haben wir machen lassen, was ich heute sehr traurig finde. Die Bilder wirken nun sehr konstruiert, da ich niemanden einfach im Internet veröffentlichen wollte.

IMG_2451

Jedenfalls trug ich ein cremefarbenes Kleid aus 70% Seide, 30% Viskose bzw. einem Futter aus 82% Seide und 8% Elasthan von C’est tout Berlin, das ich bereits 2017 Second Hand erstattet habe. Es gefiel mir einfach und trug es bereits zuvor. Und da ich nicht so viel Geld extra für die Hochzeit ausgeben wollte, habe ich einfach das angezogen. Mein Kleid ist in Größe S und mir eigentlich zu groß. Da ich an diesem Tag allerdings in der 22. Schwangerschaftswoche war, füllte ich es besser aus. Simplerweise habe ich dazu einfach eine hautfarbene Strumpfhose getragen und Ballerinas von Melo Verde aus dem Reformhaus. Ja, ja, die Schuhe. Es war nicht geplant Schuhe vom Reformhaus zu tragen. Allerdings stürzte ich ein paar Wochen zuvor und wollte deshalb keine hohen Schuhe tragen. Auch hatte ich mir andere gekauft, aber mit jenen hatte ich mir dann blutige Blasen beim Einlaufen zugezogen. Deshalb diese Reformhausschuhe. Darüber hatte ich zunächst noch ein Jäckchen getragen, das ich auch lange vor der Hochzeit Second Hand erstattet habe, ebenso wie einen weißen Seidenschal. Gegen später wurde es dann so warm, dass ich all dies nicht mehr benötigt habe. Die Ohrringe hatte ich mir von meiner Schwiegermama geliehen. Die Kette war ein Geschenk meines Mannes von Contigo und die Ringe sind alter Familienschmuck. So hatte ich es tatsächlich geschafft something old, something new, something borrowed, something blue zu tragen. Mein Mann trug außerdem Manschettenknöpfe in Silver Sixpence-Optik.

IMG_2515

Hochzeit2

Ich weiß, es ist nichts besonderes, aber nun gut… Wichtig ist, wen ich geheiratet habe und darüber bin ich sehr glücklich.

 

Hochzeit.png

PS: In meinem Glas war kein Sekt

 

 

Alle wissen es besser und warum auch gut gemeinte Ratschläge mich teilweise aggressiv machen

Wahrscheinlich hören wir alle ständig Ratschläge, die sicherlich in den meisten Fällen auch lieb gemeint sind. Seit ich Mutter bin, ist mir das verstärkt aufgefallen. Und ich möchte niemandem etwas Böses unterstellen und auch niemanden verurteilen, weil er/sie Dinge anders angeht als ich. Aber es gibt da doch ein paar Sachen, die ich persönlich nicht verstehe, paradox finde und die mich eben auch nicht ganz ausgeglichen lassen. Diese möchte ich einfach als Denkanstoß hier niederschreiben. Ich beziehe mich hier ausschließlich auf das Thema Familie, Familienplanung, Eltern sein, etc., da dies bei mir gerade aktuell ist und ich das Gefühl habe, dass auf diesem Gebiet jeder und jede glaubt Experte zu sein. All diejenigen Leser, die schon länger Eltern sind, können gerne etwas ergänzen. Für mich ist das ja auch noch relatives Neuland.

Das Ganze beginnt schon bei der Familienplanung. Ich persönlich finde alles in Ordnung. Was ich aber immer gehört habe, waren Sätze à la „Ihr müsst aber schon noch Kinder bekommen. Aber noch seid ihr zu jung. Zu lange dürft ihr aber auch nicht warten.“ Nach solch einem Satz habe ich mich immer gefragt, was das Ganze soll. Wenn sich ein Paar dazu entschließt früh Kinder zu bekommen, dann ist das in Ordnung. Ebenso wenn es sehr spät ist. Zumal es auch einige ungeplante Schwangerschaften oder aber auch unerfüllte Kinderwünsche gibt. Aber auch wenn Paare keine Kinder möchten, ist das völlig legitim.

Was ich in letzter Zeit auch des Öfteren zu hören bekommen habe, ist: „Ihr wollt doch sicher noch ein zweites Kind“. An dieser Aussage ist natürlich nichts verwerflich, aber auch hier habe ich das Gefühl, dass nur ein Kind zu wollen nicht akzeptiert wird. Als ich sagte, dass wir gerne drei Kinder möchten, bin ich wieder auf Unverständnis gestoßen. Das sei doch viel zu viel. Alles klar… Ebenso verhält es sich mit dem Abstand zwischen den Geschwistern: „viel zu groß“, „viel zu klein“. Tatsache ist: egal, wie man es macht, es ist nicht richtig.

Ein komplett eigenes Thema ist auch das Stillen. Natürlich ist Muttermilch das Beste für ein Baby. Das kann man wissenschaftlich belegen. Dennoch verurteile ich keine Mutter, die nicht stillt. Auch mir wurde vom Stillen abgeraten, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls kommt es nicht so gut an, wenn man nicht stillt. Auf der anderen Seite wird man angeguckt, wenn das Kind nach 6-8 Monaten noch nicht abgestillt ist. Die WHO empfiehlt da ja anderes, aber das lasse ich jetzt Mal beiseite. Das finde ich tatsächlich paradox. Nicht stillen ist doof, aber „zu lange“ stillen auch?!

Schließlich kann man es niemandem recht machen und alle wissen es besser. Natürlich ist es meist als guter Ratschlag gemeint. Aber niemand fragt mich, was ich eigentlich möchte. Was ich über etwas denke, sondern es wird einfach direkt in den Raum geworfen. „Du stillst doch…“, „du bekommst doch noch ein zweites Kind“…auch wenn es gerade überhaupt nicht zur Debatte steht. Ich habe daraus gelernt mir ein dickeres Fell zuzulegen, einfach auf mich zu hören und Diskussionen einfach abzuwinken.

Passt auf euch aufBF14EFB4-225D-4B91-B37E-0E8C93869A64.jpeg

 

Ich bin zurück — Was war los??

Guten Tag erst einmal,

zunächst stelle ich mich noch einmal vor: ich heiße Lisa, bin mittlerweile 27 Jahre alt und wohne am Bodensee, wo ich Linguistik (nun fast fertig) studiert habe.

Bereits 2017 habe ich mit dem Bloggen angefangen und hatte auch eigentlich meine Freude daran. 2018 habe ich dann wieder aufgehört und radikal meine Seite gelöscht. Warum? Das kann ich auch nicht mehr sagen. Ich steckte in einer ziemlich komischen Situation, auf die ich unten weiter eingehen werde und wollte einfach nicht weiterschreiben. Aber um ehrlich zu sein, hätte ich zumindest einfach die Seite behalten können. Aber auch das spricht für mich: mit dem Kopf durch die Wand.

Was ist in dieser Zeit geschehen?

Vorab sei gesagt, dass ich noch weitere Posts hierzu schreiben werde und nun sehr knapp auf das Ganze eingehe.

Grundsätzlich bin ich ein sehr ängstlicher Mensch, der sich selten traut etwas Neues anzugehen. Nun wurde ich im Februar 2018 schwanger. Ein Wunschkind, über das ich mich sehr gefreut habe. Diese Freude wurde jedoch von ziemlicher Angst überschattet, sodass ich mir mit einem Mal nichts mehr zugetraut habe und übervorsichtig wurde. Das begann damit, dass ich mich nicht mehr traute Fahrrad zu fahren und schließlich vor lauter Angst vor Infektionen alles kochte und mir ständig die Hände desinfizierte.

Mittlerweile geht es mir besser und ich fühle mich wieder fit zu schreiben. Ich habe meinen langjährigen Freund geheiratet und unser kleiner Sohn ist das größte Geschenk, das wir je bekommen haben. Seitdem er da ist befasse ich mich wieder intensiver mit Frieden, Nachhaltigkeit und Fürsorge.

An dieser Stelle möchte ich mich außerdem bei der kleinen aber feinen Community bedanken, die meinen Blog gelesen hat. Also, falls es euch doch noch interessiert…

Von Herzen,

IMG_2515

Lisa