Überblick über den März 2021

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Und ein neuer Monat des Jahres 2021 neigt sich dem Ende zu. Nachdem dieses Jahr für mich in keiner guten Stimmung gestartet hat, merke ich nun, dass sich langsam etwas verbessert. Das liegt vielleicht daran, dass der Frühling kommt, die Mandel blüht und die ersten Sonnenstrahlen meine Nase kitzeln. Auch die Kinder sind hier angekommen und erkunden die neue Umgebung nun gerne und weniger verstört.

Der Frühling kommt.

Es wird auch wieder nachhaltiger

Tatsächlich wurde unser Lebensstil auch wieder nachhaltiger über die Zeit. Zwar konsumiere ich noch immer viel zu viel Milch und wir kaufen viel zu wenig unverpackt, dafür kamen die Stoffwindeln nun öfter zum Einsatz und Kleidung und Spielzeug für die Kinder wurden gebraucht gekauft. Zudem habe ich wieder Dinge repariert statt weggeworfen. Früher wäre ich da deutlich weniger umsichtig gewesen. Außerdem nutzen wir wieder weniger fertige Feuchttücher zur Babypflege, sondern entweder Waschlappen und frisches Wasser oder selbstgemachte Feuchttücher. Ich erkläre hier kurz, wie ich meine Feuchttücher mache.

Feuchttücher aus Stoff

Für ca. 10 bis 15 Feuchttücher aus Stoff benötigst du Waschlappen oder Baumwolltücher* in dieser Anzahl, eine Tasse abgekochtes oder destilliertes Wasser, sowie eine TL Öl (ich nehme entweder Mandel- oder Kokosöl) und optional ein Tröpfchen ätherisches Öl. Bei wundem Po nehme ich außerdem sehr gerne Johanniskrautöl*. Ich vermische alle Zutaten, falte die Tücher ineinander in ein Behältnis (Behältnisse dieser Art* eignen sich dafür besonders, da man sie auch unterwegs mitnehmen kann) und gieße meine Öl-Wasser-Mischung (oder wie nennt man das in der Chemie?) darüber. Fini! Die Tücher kann man nach Benutzung in eine Wetbag* geben und schließlich gemeinsam mit den Stoffwindeln bei 60-90 Grad Celsius waschen.

Jene Feuchttücher kann man nun variieren. Zum Beispiel mache ich ganz gerne auch Feuchttücher zum Wegwerfen, die zumindest ein wenig Plastik sparen. Dafür nehme ich statt der Baumwolltücher einfach Küchenkrepp, das etwas saugstärker ist als Toilettenpapier. Ansonsten gilt hier das gleiche Spiel. Unterwegs lassen sie sich einfach im Müll entsorgen. Eine weitere Variante nenne ich gerne Hybrid-Feuchttücher, bei denen ich als Tuch gerne Windelvlies* nehme, das sich auch einmal waschen und dann erneut verwenden lässt. Ansonsten kann man dies auch im Müll entsorgen. Je nachdem, wie gerade die Möglichkeiten zu waschen sind. Windelvlies ist sehr saugstark. Ein klarer Nachteil ist, dass es nicht ganz billig ist. Und bitte: Windelvlies hat in der Toilette nichts zu suchen. Es zersetzt sich nicht und muss aus der Kanalisation gefischt werden.

Ein weiterer Aspekt in puncto Nachhaltigkeit hat mir der Instagram Account Familie Nachhaltigkeit wieder bewusst gemacht: Nachhaltigkeit darf hässlich sein! Jenes Thema ist ja gerade Trend und wir sehen in Magazinen oder im Internet gerne mal stylisches nachhaltiges Interior, hübsche Edelstahlboxen, noch schönere Stoffwindeln, extrem hübsche Putzeimer, hippe Fair Fashion Outfits für jung und alt, und und und… Aber eigentlich bedeutet Nachhaltigkeit auch Vorhandenes zu nutzen und die Optik mal außen vor zu lassen. Beispielsweise halten Handtücher ewig lang und sich eigentlich auch sauber, auch wenn mal ein hartnäckiger Rotweinfleck das Tuch ein wenig färbt. Irgendwann sind sie vielleicht nicht mehr wirklich schön, aber sie erfüllen noch ihren Zweck. Weniger neu kaufen!

Tatsächlich haben wir uns im März relativ viel angeschafft. Mehr als ich eigentlich wollte. Allerdings habe ich in diesem Monat auch einiges verkauft. Vieles habe ich zudem gebraucht gekauft.

In diesem Sinne nenne ich gerne mal ein paar Favoriten, die wir diesen Monat kennen und schätzen gelernt, oder wieder entdeckt haben:

Ein Favorit meines Sohnes ist das Kinderbuch Hasalisa*, das ich bereits von Früher kannte. Ich habe es gebraucht erstehen können und meinem Sohn gefällt es sehr.

Eine weitere Sache, die ich gebraucht gekauft habe, war ein Aquarellkasten für Anfänger*innen. Für meine Zwecke ist er mehr als ausreichend und ich habe mich sehr gefreut keine Unsummen ausgeben zu müssen und den ökologischen Fußabdruck ein wenig kleiner zu halten. Ich male unglaublich gerne und habe schon lange mit einem Aquarellkasten geliebäugelt und freue mich nun ungemein. Die Vorbesitzerin wollte mit jenem Kasten probieren, ob ihr die Aquarellmalerei gefällt und es gefiel ihr so gut, dass sie auf ein professionelleres Modell umstieg. Dass ich das eines Tages tun werde, bezweifle ich. Aktuell experimentiere ich damit gerne herum. Für ein paar Grundlagen empfehle ich die YouTube-Videos von Jette.

Ich male sehr sehr gerne… auch wenn ich kein Talent habe…

Ansonsten hat mein älterer Sohn eine unglaubliche Freude an den Duplosteinen, -Autos, und -Figuren, sowie an den alten Stofftieren, mit denen mein Mann als Kind bereits gespielt hat. Es gibt eben Spielzeug, das nicht altert.

Aber ich selbst habe mir etwas Neues gekauft. Ich habe viele einzelne Ohrringe, da ich den zweiten dazu verloren habe und wünschte mir ein Paar. Am liebsten ein Paar, das ich nicht ständig zum Schlafen gehen ausziehen muss. Seit einiger Zeit gefallen mir kleine goldene Creolen wieder richtig gut. Wichtig war mir, dass er Schmuck fair und nachhaltig ist und entdeckte so die Marke fejn, wo ich schließlich ein paar vergoldete Creolen aus recyceltem Silber fand, die mir unglaublich gut gefallen und mir jeden Tag Freude bereiten.

So glücklich über die kleinen Creolen von fejn.

Die Sache mit der Arbeitssuche

Noch immer bin ich auf Jobsuche. Diesmal nehme ich es ernster als zuvor. Und ich bewerbe mich auch auf Aushilfsstellen. Das Ganze ist ziemlich frustrierend, da ich noch immer nicht weiß, was ich eigentlich will. Ich fühle mich ab und an sehr wertlos vor. Halb scherzhaft, halb ernsthaft gab ich bei meiner neuen Hausärztin im Anamnesebogen an von Beruf Bloggerin zu sein. Ich stellte dies im ersten Gespräch richtig. Blogger*in ist für mich übrigens die*der, die*der bloggt. Das hat nichts mit den Zahlen der Leser*innen oder Abonnent*innen oder mit dem Gehalt zu tun.

Back to topic: In jenem Zusammenhang geht es auch viel um Selbstverwirklichung. Dies scheint auch ein Thema zu sein, das meinen Mann beschäftigt und ich glaube, es ist für mich an der Zeit mich wirklich zurückzunehmen. Ich bin nämlich ziemlich egoistisch und bedürftig und eine richtige Energieräuberin in der Familie.

Die Sache mit der familienergänzenden Betreuung

Ich möchte hier nicht mehr so viel über meine Kinder sagen, auch um sie ein wenig zu schützen. Aber so viel: in Rheinland-Pfalz hat jedes Kind ab 2 Jahren einen Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz. Jenen Ansatz finde ich sehr interessant, da wir zuvor in Baden-Württemberg wohnten, wo die Eltern einen Anspruch haben, dass ihr Kind betreut wird. Dass das Kind in Rheinland-Pfalz hervorgehoben wird zeigt, dass ein Kindergarten auch ein Teil der frühkindlichen Bildung darstellt. So sehe ich dies tatsächlich auch, denn ich merke, dass ich mein Kind nicht mehr ausreichend fördern kann. Das mag vielleicht auch an meiner extrem schwierigen Persönlichkeit liegen, aber dennoch finde ich jenen Ansatz sinnvoll. Soweit die Theorie: In der Praxis ist jede Einrichtung anders aufgestellt und und die Wunscheinrichtungen sind brechend voll. Im schlimmsten Fall bekommen wir irgendwo einen Platz vom Jugendamt zugewiesen. Wir werden uns die Einrichtung auf jeden Fall anschauen und auch nicht direkt bewerten. Ich weiß nur nicht, was ich tun soll, wenn es meinem Sohn dort überhaupt nicht gefällt.

Patreon, Kofi und Liederprojekte

Trotz allem ist mein Kopf voller Ideen. So viel zum Thema mich-selbst-zurückzunehmen. Ich habe Ideen für einen Podcast und mehr und dann steht da natürlich noch mein Liederprojekt an. Mehr dazu findest du hier. Ich kann aber all diese Dinge nicht ganz kostenlos leisten, da die Recherchen teilweise auch Geld kosten. Ich würde gerne wissen, wofür die bereit wärst ein wenig zu zahlen. Ich bin nicht profitgierig, kann aber aktuell leider auch nicht so viel ausgeben um Ideen umzusetzen.

So, ich bin am Ende des kleinen Life-Updates angelangt. Pessach sameach und schöne Ostern!

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